SpielARTen des Windes
Kunstereignis am Strand des Alten Kurhauses, Dangast
16. - 18. August 2002
Freitag, 16. August
19.00 Uhr Eröffnung:
Samstag, 17. August
ab 11.00 Uhr Ausstellung im Rahmen dessen Aktionskunst "Haarskulpturen", Bri Esser
20.00 Uhr Konzert mit dem Saxophonquartett "Saxpack" (Kurhaus)
anschließend Kurzfilm "Wie der Wind in die Welt kam" (Kurhaus)
anschließend Mins Minssen erzählt Geschichten zur Windharfe (altes Schwimmbad)
anschließend Improvisationen über die Windharfenklänge mit Oliver Walker, Geige
Sonntag, 18. August
11 - 18 Uhr Ausstellung
Vorstellung der Ergebnisse der Workshops "Windwerkstatt"
und "Windspuren- Playing-Arts" im Laufe des Tages
Ein außergewöhnliches Kunstereignis findet dieses Jahr in Dangast statt.
Außergewöhnlich in mehrfacher Hinsicht:
Ausstellungsort ist nicht ein geschlossener Raum sondern der Strand und das Watt vor dem Alten Kurhaus in Dangast. Parallel zur Ausstellung finden 2 Workshops zum Thema Wind statt.
Am 17. August wird zu einer langen Nacht mit einem Programm bis um Mitternacht eingeladen. Den Besucher erwartet eine Vielfalt von Exponaten:
Eine Einstimmung auf die herrschenden Windverhältnisse vermittelt der sich im Winde wiegende Windvogel von Rainer Strüter (Beverstedt).
Neben Elsa Töbelmann und Henning Greves (Syke) aus Edelstahl geschmiedeten Wind- und Bewegungsobjekten läßt Kiki Sting (Hamburg) ihre großen Metallmobiles im Wind schaukeln.
Während man zwischen den sich im Winde bewegenden Riesengräsern aus Eisen und Windfängern von Christoph Spanier (Wendland) wandelt, begegnen einem in Stoff verhüllte Gestalten, an deren Entstehung Harald Ellinghaus aus Esens die Besucher teilhaben läßt.
Läßt man seinen Blick über das Watt schweifen, entdeckt man ein Leuchtfeuer, mit dem der Wind spielt und das Monika Kühling (Ostfriesland) dort "entzündet" hat.
Daß der Wind auch Musikant sein kann, erfährt der Besucher durch Jutta Kelms (Oldenburg) Windharfen.
Ganz andere Töne entlockt Wolfgang Jeske dem Wind mit Hilfe von Flaschen, die in einem aus Ästen gestalteten, begehbaren Klangraum befestigt sind.
Wie Menschen zum Kunstwerk werden können, zeigt Bri Esser (Oldenburg) mit ihren "Haarskulpturen", die durch Mithilfe vieler langhaariger BesucherInnen entstehen und fotographisch festgehalten werden.
Eine lange Nacht erwartet den Besucher am Sonnabend, dem 17. August:
Den Anfang macht das Oldenburger Saxophonquartett "Saxpack" um 20.00 Uhr im Kurhaus.
Anschließend stellt Mins Minssen (Kiel) seinen Kurzfilm "Wie der Wind in die Welt kam" vor. Wer sich daraufhin zur Dämmerstunde ins Alte Schwimmmbad begibt, kann sich dort von Mins Minssens ungewöhnlichen Geschichten zur Windharfe verzaubern lassen.
Eine Geigenimprovisation zum Klang der Windharfen mit Oliver Walker bildet den Abschluß dieses Tages.
Parallel zur Ausstellung finden zwei 2-3 tägige Workshops zum Thema Wind statt:
Die "Windwerkstatt" für 8 - 14 Jährige, initiiert von Dirk Roschkowski, Leiter des Nationalparkhauses in Dangast und ein Workshop für Erwachsene mit dem Titel "Windspuren -Playing-Arts" über die Ev.Akademie Oldenburg unter der Leitung von Uwe Fischer.
Die Ergebnisse dieser beiden workshops werden im Laufe des Sonntags im Rahmen der Ausstellung präsentiert.
Interessenten an diesen Workshops können sich an das Nationalparkhaus Dangast (04451-7058) und die ev. Akademie Oldenburg (0441-7701431) wenden.
Aktuelle Informationen sind auch unter "www.windklangkunst.de" zu erhalten.